Tag : Praxis und Formen

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Weihe ist die feierliche Segenshandlung von Personen und Sachen. Segnet Gott, was Menschen schaffen? In der evangelischen Kirche sind Einweihungshandlungen an kirchlichen Gebäuden und Gegenständen – die Weihe eines neuen Altars, einer neuen Kanzel, eines neuen Taufsteins, einer neuen Orgel, neuer Glocken sowie von Tauf- und Abendmahlsgeräten, die Einweihung von Gebäuden (z.B. Kindertagesstätte, Altenheim, Krankenhaus ..

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In England und den USA entstandene Form der Volksmission, bei der abseits der Kirche Stehende angesprochem werden, die in Kirchenräumen und Sälen nicht erreichbar sind. Es ist die Bezeichnung für Evangelisation in Zelten, die eine bis mehrere Wochen am Ort bleiben. In Deutschland wurde sie durch Jakob Vetter als »Deutsche Zeltmission« auf der Grundlage der ..

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Unterweisung in den Grundlagen des christlichen Glaubens (Katechese: von griech. katechein, mündlich unterrichten) zur Vorbereitung auf den Empfang eines Sakramentes. In der frühen Kirche handelte es sich hierbei ausschließlich um Taufunterricht. Heute versteht man darunter in der katholischen Kirche vor allem den Unterricht zur Vorbereitung auf die Erstkommunion und später die Firmung, in der evangelischen ..

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Litanei (griech.), im Alten Testament und in der Antike vorgeprägte Gebetsform der christlichen Liturgie, im Wechsel gesungen oder gesprochen zwischen Vorbeter und Gemeinde, die in festen Formeln antwortet, z.B. Kyrie eleison (Herr, erbarme dich), Ora pro nobis (bitte für uns). In der evangelischen Kirche gehört die von Martin Luther 1529 verfasste „Deutsche Litanei“ zur Liturgie ..

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Die Idee des Heiligen Jahres geht auf Papst Bonifaz VIII. zurück, als er für 1300 ein besonderes, zunächst nur für die Römer gedachtes, Pilgerjahr ausrief. In der Einberufungsbulle, die den Beginn auf den 22. Februar 1300 datiert, sind allerdings noch nicht die Begriffe »Heiliges Jahr« bzw. »Jubeljahr« verwendet worden. Der Rhythmus der Heiligen Jahre war ..

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(von lat.observare= unterwerfen) Unterhalb der rechtlichen Ebenen der Regel und der Consuetudines können sich in klösterlichen Gemeinschaften (siehe Orden) bestimmte Bräuche bilden, denen sich die Angehörigen der Gemeinschaft unterwerfen. Tags: Christlicher Glaube, Observanz, Orden, Praxis und Formen, Regel, Religion..

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lateinisch claudo: abschließen, versperren von diesem Wort ist auch Kloster abgeleitet Die Klausur bezeichnet einen besonderer Bereich im Kloster, den Besucher und Gäste nicht betreten dürfen. In manchen Orden existiert zudem eine so genannte aktive Klausur, das heißt, bestimmte Bewohner des Klosters dürfen die Klausur nicht verlassen. Sinn dieser Einrichtung ist der Schutz der Ordensleute ..

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Die Fußwaschung ist in der jüdischen Gesellschaft zur Zeit Jesu ein Zeichen der Gastfreundschaft. Sie wird von Dienern oder Sklaven ausgeführt (siehe Lk 7,36-50: die Sünderin wäscht Jesus die Füße). Beim letzten Abendmahl, das Jesus am Gründonnerstag, in der Nacht vor seinem Tod, mit seinen Jüngern hielt, wusch er den Jüngern die Füße. Mit diesem ..

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Die Feuerbestattung ist neben der Beisetzung der Leiche in den Kulturen und Religionen der Welt die am häufigsten verbreitete Art der Bestattung. Der Körper des oder der Verstorbenen wird verbrannt und in einer Urne beigesetzt. Zwar widerspricht die Feuerbestattung nicht dem christlichen Auferstehungsglauben; die Bestattung des unversehrten Leichnams wird jedoch als deutlicheres Zeichen der Auferstehungshoffnung ..

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