Tag : Frieden

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Der Palmzweig ist wie die Taube ein Symbol des Friedens. Die Palme hat ihre Wurzeln im lebendigen Wasser. Dort ist auch der Gerechte verwurzelt, der nach dem Psalm wie die Palme gedeiht (Ps 92,13). Als Sinnbild der Freude und des Jubels dienten Palmwedel beim Laubhüttenfest und auch beim Einzug des „Friedenskönigs“ Jesus in Jerusalem. Den ..

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Pazifismus – (lat. „Frieden schaffen“) eine Überzeugung, die jeden Krieg und die Beteiligung an Kriegshandlungen ablehnt. Der Ausdruck wird in diesem Sinn seit Anfang des 20. Jahrhunderts gebraucht. Als Vorläufer der Pazifisten werden die sog. „Friedenskirchen“ (Mennoniten, Quäker gesehen. Deren Mitglieder lehnten aufgrund ihres christlichen Glaubensverständnisses (vor allem Jesu Worte in der Bergpredigt) den Waffengebrauch ..

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Manifestiert sich Aggressivität derart, dass Menschen zielgerichtet physisch oder psychisch geschädigt werden, wird von Gewalt gesprochen. Gewalt ist immer an Macht geknüpft, denn nur Macht ermögIicht dauerhafte, zielgerichtete Aggressionen wie Schlägereien mit Körperverletzung Kindesmisshandlung Raub Sachbeschädigung und Zerstörung körperliche und sexuelle Belästigung, gewaltsames Eindringen in Schutzräume Tötung, Totschlag Mord Der norwegische Friedensforscher Johan Galtung hat ..

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Gewalt kommt in der Bibel nicht als Wort, aber in der Sache und in Umschreibungen vor (in der Hand/Macht von jemanden sein). Gewalt (Macht) und Recht gehören ursprünglich zusammen (Gen 16,6). Sich in Gottes Gewalt (=Hand) zu wissen ist höchstes Vertrauen zu Gott (Ps 31,16), aus der Gewalt (Hand) der Feinde kann nur Gott retten ..

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Gewaltverzicht ist die Nichtanwendung von militärischer Gewalt als Mittel der nationalen Politik. Bis nach dem 1. Weltkrieg nahmen die Staaten das »Recht zum Krieg« in Anspruch, sofern nicht besondere Verträge Beschränkungen auferlegten. Nach dem 2. Weltkrieg erweiterten die Vereinten Nationen ihre Satzung um das allgemeine Kriegsverbot; es umfasst jede Form der Gewaltanwendung und die Drohung ..

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theologische, juristische und philosophische Lehre. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, unter welchen Umständen ein Krieg und die Beteiligung daran gerechtfertigt werden kann. 1. Begriff: Die Wurzeln des Begriff stammen aus dem antiken Rom (Cicero). In der christlichen Theologie wurde der Begriff von Augustin im 5. Jahrhundert entwickelt und dann im Mittelalter zur offiziellen ..

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Nicht nur Kinder lieben diesen Anblick: Weiß, unschuldig und schön schwebt die Taube über mancher Kanzel und auf vielen Bildern in der Kirche. In der christlichen Tradition gilt die Taube als Symbol für den Heiligen Geist (siehe Heiliger Geist). Sie senkt sich bei der Taufe Jesu auf sein Haupt. (Mk 1,10) In der Geschichte der ..

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Auf jeden Menschen wirken Kräfte ein, die es ihm schwermachen, an seinen persönlichen Überzeugungen und Zielen festzuhalten und sie zu verwirklichen. Widerstand gegen Einflüsse wie Gruppendruck, Werbung oder Propaganda kann in Verweigerung, Kritik und verstärkter Förderung dessen bestehen, was jemand für besser hält. Ungerechtigkeit und Unterdrückung durch staatliche Machtausübung rufen passiven und aktiven Widerstand bis ..

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Unter sozialer Verteidigung versteht man den Versuch, einem Angriff von außen oder Umsturzversuch von innen ausschließlich durch vorbereiteten gewaltlosen Widerstand entgegenzuwirken. Verteidigt werden dabei nicht die Grenzen eines Landes, sondern sein soziales System, ohne das es für jeden Angreifer nahezu wertlos ist. Die Vertreter dieser alternativen sicherheitspolitischen Konzeption gehen davon aus, dass die Besetzung eines ..

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Viele Christen erleben, dass es oft unmöglich ist, voll nach ihrem Glauben zu leben: Ein Minister, Lehrer, Soldat oder Personalleiter kann sein Amt nicht im buchstäblichen Sinne nach den Forderungen der Bergpredigt ausüben. Der Reformator Martin Luther erklärte das damit, dass es seit dem Kommen Jesu zwei »Reiche« gibt: In dem einen (geistlichen) herrscht schon ..

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