Tag : Babylon

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Als »Amurru« werden die Amoriter bereits in babylonischen Texten des 3. Jahrtausends erwähnt. Ihr Zentrum lag wahrscheinlich in Südsyrien, zu dessen politischer und kultureller Entwicklung sie über viele Jahrhunderte beigetragen haben. Im AT sind »die Amoriter« zum Musterbeispiel für ein götzendienerisches Fremdvolk geworden. In Wirklichkeit sind wahrscheinlich Teile von ihnen im Volk Israel aufgegangen. Beides ..

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Babylon wurde 1894 v. Chr. – die Chronologie ist umstritten – vom semitschen Stamm der Amoriter unter Sumu-abum gegründet. Unter Hammurapi (1728/1704-1686/1662) stieg Babylon zum dominanten Reich in Mesopotamien auf (Altbabylonisches Reich), das aber nach seinem Tod schnell zerfiel. Erst unter Nebukadnezar gewann Babylon wieder an Macht. Das Babylon Nebukadnezars II., das am Euphrat und ..

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Babylonien bezeichnet das ehemalige Königreich in Mesopotamien in der Zeit von 1800 v. Chr. bis 539 v. Chr., am Unterlauf der beiden Flüsse Euphrat und Tigris, etwa das Gebiet zwischen der heutigen irakischen Stadt Bagdad und dem Persischen Golf. Das kulturelle Zentrum des Gebietes war die Stadt Babylon, die im Laufe ihrer Existenz von Herrschern ..

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griechisch: zwischen den Flüssen Mesopotamien, auch Zweistromland genannt, bezeichnet das Gebiet um die Flüsse Euphrat und Tigris in Südost-Anatolien (Türkei), Syrien und im Irak. Es ist die Heimat uralter Hochkulturen wie Sumer, Akkad, Babylon, Assyrien. Mit der Eroberung durch das Persische Reich 539 v.Chr. endete die politische Unabhängigkeit Mesopotamiens. Fortan war das Land ein wirtschaftlich ..

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Der Rastafarianismus ist eine religiöse Bewegung, die vor allem durch die farbigen Bewohner Jamaikas geprägt und getragen wird. Er stützt sich symbolisch auf die (englische) Bibel, spirituell auf west-afrikanische Religionen und psychologisch auf die Erfahrung der afrikanischen Sklaven. Anfang des 20. Jahrhunderts tritt der farbige Jamaikaner Marcus Garvey für das Selbstbewusstsein und die eigene kulturelle ..

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Die »Babylonische Gefangenschaft« oder das Babylonische Exil (siehe Babylonisches Exil) war einer der größten Einschnitte in der altisraelischen Geschichte. Nach der Eroberung Jerusalems durch den neubabylonischen König Nebukadnezar II. im Jahr 597 v. Chr. wurden wesentliche Teile der jüdischen Bevölkerung deportiert: Priester, Handwerker, die Angehörigen des Königshauses. Im Jahr 587 v.Chr. zerstörte Nebukadnezar die Stadt ..

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