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Amish people


CC-BY  Heinz-Jürgen Deuster Nachschlagen

Bild englisch: Amish; deutsch: Amischen

Amish people ist der englische Begriff für eine sehr konservative christliche Religionsgemeinschaft. Sie verzichten auf alle Vorteile des technischen Fortschritts und leben meist abgeschottet von anderen Menschen auf Bauernhöfen und Farmen. Gegen Ende des 17.Jahrhundert spaltete sich die Gruppe von den Wiedertäufern (siehe Täufer) in Frankreich ab. Die meisten Amishen leben heute in den USA und in Kanada.

Die Amisch-Bewegung wurde in Europa von Jacob Amman (1644 -1720), gegründet. Ihre Vorstellungen und Glaubenshandlungen gehen zurück auf die Schriften des Gründers der Mennoniten Menno Simons (1496-1561). Zunächst lebten die Amish people in der Schweiz und der südlichen Rheinregion. Anfang des 18. Jahrhunderts wanderten einige Amischen nach Amerika aus. Sie siedelten sich in der Nähe von Pennsylvania an. Die späteren Auswanderer blieben in New York, Illinois, Indiana, Iowa, Missouri Ohio und noch andere Staaten der USA.

Es gibt keine einhellige Meinung darüber, in welche Gruppe die Amishen innerhalb des Christentums gehören. Einige meinen, sie seien konservative Protestanten. Die meisten Amishen würden sich selbst der Täuferbewegung zuordnen. Es gibt aber Versuche, sie zur großen Gruppe der Freikirchen zu zählen, gemeinsam mit den Mennoniten, den Quäkern und anderen Glaubensrichtungen.

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