Tag : Zwei-Quellen-Theorie

Startseite » Beiträge zu dem Schlagwort Zwei-Quellen-Theorie"

griechisch sýnopsis: Zusammenschau, Entwurf, Überblick Eine Synopse nennt man eine Zusammenstellung oder spaltenweise Nebeneinanderstellung verschiedener Texte, um sie besser miteinander vergleichen zu können. Besonders in der Bibelwissenschaft wird dieser Begriff oft verwendet. Die Evangelien von Markus, Matthäus und Lukas werden als synoptische Evangelien bezeichnet. Der weitgehend parallele Aufbau dieser Evangelien ermöglicht es, sie so nebeneinander ..

Weiter lesen

Mit der Überlieferung (Tradition) meint man die mündliche und schriftlich Aufnahme und Weitergabe eines Textes, einer Verkündigung. Wie in jeder Gemeinschaft war es auch in Israel üblich, speziell das religiöse Wissen durch eine Reihe von »Tradenten« (Überlieferer) weiterzugeben. So übermittelten die Priester dem Volk die Tora (Unterweisung, Gesetz). nach dem siehe Babylonisches Exil waren es ..

Weiter lesen

Q

Logienquelle Q Die exegetische Forschung geht heute wohl begründet davon aus, dass Matthäus und Lukas neben dem Markusevangelium eine weitere gemeinsame Vorlage hatten, nämlich die Redequelle / Logienquelle (Q). Über 40 Forscherinnen und Forscher haben in den letzten Jahren versucht, diesen nicht mehr erhaltenen Text zu rekonstruieren. Die Forschung nimmt an, dass Q noch vor ..

Weiter lesen

Die Zwei-Quellen-Theorie geht davon aus, dass die Evangelisten Matthäus und Lukas bei der Abfassung ihrer Evangelien zwei Hauptvorlagen hatten: das Markusevangelium und die Logienquelle (Q). Q ist ein schon früh verlorengegangenes Dokument, auch Spruchquelle oder Spruchevangelium genannt. Zudem verfügten Mt und Lk über eigene Sonderquellen (S). Von den vier Evangelien, die uns im NT überliefert ..

Weiter lesen