Tag : Schöpfung

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Die Bibel geht davon aus, dass alles Leben und die gesamte Welt durch das urmächtige Handeln Gottes entstanden ist. In Gen 1 ff sind die Berichte sehr umfassend und verdichten die Schöpfungsvorstellungen in anderen Teilen des Alten Testamentes. Die Schöpfung und die Heilsgeschichte Israels sind als Einheit zu betrachten. Jahwes Geschichtshandeln ist Tat des allein ..

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Schöpfung beschreibt einen Prozess der Erschaffung der Welt durch eine Macht (Gott). Schöpfung grenzt sich damit vom Erklärungsmodell der Naturwissenschaftler ab, die die Entwicklung des Kosmos durch physikalische Kräfte zu erklären suchen. (siehe Urknalltheorie) Dass die Welt durch einen Schöpfer erschaffen wurde nach einen vorher bestehenden Chaos oder Nichts, kommt in vielen Religionen vor. (siehe ..

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auch Urmeer Nach dem Verständnis des Alten Testaments (Gen 1,1-2) ist das Urmeer oder die Urflut das Element des Chaotischen vor der Schöpfung (hebräisch tohu-wa-vohu: wüst und wirr). (siehe Tohuwabohu) Im babylonischen Weltschöpfungsmythos besteht das Chaos aus einem männlichen Teil (Apsus, das Süßwassermeer) und dem weiblichen Teil (Tiamat, das Salzwassermeer), in dem die verschiedenen Götter ..

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Nach den synoptischen Evangelien Mt; Mk; Lk ereignet sich die Passion Jesu innerhalb einer einzigen Woche: Einzug in Jerusalem (Sonntag), Tempelreinigung (Montag), Schriftgespräche und Blindenheilung (Dienstag), Salbung in Betanien (Mittwoch), Letztes Abendmahl (Donnerstag), Kreuzigung (Freitag), Grabesruhe (Samstag). Diese Gliederung wird durch die wiederholte Bemerkung unterstrichen, dass Jesus Jerusalem verlässt, um nach Betanien zu gehen, wo ..

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Im Sprachgebrauch der Religionswissenschaft ist der Raum der Wohnsitz des höchsten Wesen oder anderer überirdischer Mächte sowie das Symbol des Unendlichen und des überaus Machtvollen. Manche Völker materialisieren den Himmel. Hier handelt es sich besonders um die Religionen von Steppenvölkern. So benutzen beispielsweise die Mongolen des 13. Jahrhunderts religiöse Formeln wie “durch die Kraft des ..

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Nach der Schöpfungserzählung im Buch Genesis (siehe Genesis (Buch)) wurde die Nacht von Gott zu seinem Lob und zum Zeugnis seiner Herrlichkeit geschaffen. Die Abfolge von Tag und Nach ist Inbegriff der Treue Jahwes und der Ordnung der Welt. In der gesamten Bibel ist die Nacht die Zeit bestimmter Offenbarungen Gottes (Gen 28,11ff; Lk 2,8f; ..

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Enuma elish ist der babylonische Schöpfungsmythos. Die ersten Götter Babylons Anshar und Kishar waren Nachkommen der Urkräfte Apsu und Tiamat. Hierbei symbolisiert Apsu die männliche Seite, das Süßwasser unter der Erde. Tiamat symbolisiert die weibliche Seite der Urkräfte und das Salzwasser, das die Erde umgibt. Als sich die Wasser der beiden vermischten entstanden daraus Lachmu ..

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Nach islamischer Lehre beruht die gesamte Schöpfung (arab. khalaqa) auf einem Willensakt des allmächtigen Gottes (Qur’ân 2:117, 2:164; 3:190, 4:1, 6:1, 13:16; 35:40; 46:4, 85:5ff, 91:1f u.a.). Wie die Bibel spricht auch der Qur’ân (siehe Koran) vom Vollzug der Schöpfung in sechs Tagen (Qur’ân 7:54, 10:3, 11:7 u.a.). Die Geschöpfe zerfallen in verschiedene Kategorien: die ..

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Nach dem Qur’ân (siehe Koran) steht der Mensch (arab. insân) im Mittelpunkt der Schöpfung. Gott hat ihn aus Lehm erschaffen (Qur’ân 3:59, 6:2, 18:37, 22:5) und ihm seinen Geist eingehaucht (Qur’ân 15:29, 32:9). Nach dem Tode wird er zu Gott, dem Erschaffer, zurückkehren und vor seinem Richterstuhl für seine Taten zur Rechenschaft gezogen (Qur’ân 6:60, ..

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