Tag : Religionskritik

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Der Gang der Religionskritik durch die Geschichte erscheint als fortschreitende Beseitigung der Götter aus dem Geschehen in der Natur und der Welt. Am Ende dieses Prozesses der Säkularisierung (Verweltlichung), scheint Gott und Religion immer mehr aus dem gesellschaftliche Leben und zur Erklärung der Welt verbannt zu werden. In dem Maß, wie Götter und Geister für ..

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Philosophisch begründeter, aber allgemein verbreiteter Denkansatz, der alles, was existiert, als Materie zu beschreiben versucht. Auch das (menschliche) Bewusstsein ist dann eine Erscheinungsform der Materie, die im Laufe der Materie-Evolution auftritt und diese weiter beeinflusst (Primat der Materie). Damit wird das Bewusstsein mit all seinen großen moralischen und kulturellen Leistungen nur eine Randerscheinung physikalisch-chemischer Prozesse ..

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Der siehe Buddhismus ist eine Religion ohne Gott. Ist im Buddhismus von Gott (deva) oder Göttern (devatâ) die Rede, so sind damit Wesen gemeint, die sich aufgrunf karmischer Verdienste [siehe Karma (Buddhismus)] einer höheren Existenzstufe (gati) erfreuen. Doch auch Götter leben aufgrund ihrer Einbindung in den Daseinskreislauf (samsâra) [siehe Samsara (Buddhismus)] nicht ewig und haben ..

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Protestantismus ist der gemeinsame Name für alle aus der Reformation hervorgegangen evangelischen Kirchen (siehe Evangelische Kirche). Die Bezeichnung entstand in der Reformationszeit, als im Jahre 1529 auf dem Reichstag zu Speyer die evangelischen Abgeordneten dagegen protestierten, dass Glaubensangelegenheiten durch Mehrheitsbeschlüsse entschieden wurden. Den protestantischen Kirchen ist gemeinsam, dass sie nur die Bibel als Richtschnur für ..

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Jean Paul Aymand Sartre entwickelte die Lehre des atheistischen Existentialismus. Dieser besagt, dass wenn Gott nicht existiert, es mindestens ein Wesen gibt, bei dem die Existenz der Essenz vorausgeht, ein Wesen, das existiert, bevor es durch irgendeinen Begriff definiert werden kann. Dieses Wesen ist der Mensch, oder wie Martin Heidegger sagt, die menschliche Wirklichkeit. Dieses ..

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Sigmund Freud versucht die Religion auf psychoanalytischer Ebene zu erforschen und zu begründen. Freud geht dabei davon aus, dass der Mensch voll von Konflikten der Kinderzeit ist, die er nie ganz überwunden hat. Außerdem ist er kindlich hilflos und bedarf Schutz, denn er hat Angst vor der Zukunft und dem Tod. Unter dieser Voraussetzung kann ..

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Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken (Sachsen) geboren. Sein Vater Carl Ludwig Nietzsche, der evangelische Pfarrer des Ortes, starb, als Nietzsche fünf Jahre alt war. Durch den Tod des Vaters musste die Familie umziehen. Nietzsche berichtete später, dass ihm der Wechsel vom geräumigen Landhaus in die enge Wohnung in Naumburg schwer gefallen ..

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Ludwig Feuerbach (1804-1872) stützt seine Religionskritik auf die Annahme, dass Gott nur eine Projektion der Menschen ist. Feuerbach geht davon aus, dass der Mensch alle seine positiven Eigenschaften auf Gott projiziert und die negativen Eigenschaften für sich behält. Daraus ergibt sich nach Feuerbach, dass Gott nur eine Illusion ist und somit nicht existiert (also ein ..

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Vorstellung, bei der die Existenz eines oder mehrerer Götter für unmöglich erklärt wird. Der Atheismus ist unterteilt in methodischen und eigentlichen Atheismus. Der methodische Atheismus macht keine theologischen Aussagen, sondern versucht, naturwissenschaftliche Ereignisse mit bereits gemachten Erfahrungen oder allgemein gültigen Erkenntnissen zu erforschen und zu erklären. Diese Form des Atheismus wird auch von Christen praktiziert. ..

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