Tag : Kirche

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Nach Errichtung der Mauer wurde im Januar 1962 in der DDR die Wehrpflicht eingeführt. Die Möglichkeit eines Zivildienstes gab es nicht. Trotz angedrohter Haftstrafen verweigerten daraufhin eine Anzahl vorwiegend christlicher junger Männer den Wehrdienst. Viele Verweigerer (darunter auch zahlreiche Zeugen Jehovas) wurden inhaftiert, andere vorerst willkürlich nicht einberufen. Staatschef Walter Ulbricht war damals an einem ..

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Unter dem Begriff Urchristentum wurde in der Theologie- und Kirchengeschichte lange Zeit die Gemeinschaft der ersten Christen und ihre Glaubenslehre verstanden. Inzwischen hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass es bereits in den ersten Jahrzehnten nach Jesu Tod verschiedene Strömungen gab, die zum Teil unterschiedliche Auffassungen von “Glauben”, “Erlösung” und dem “Wesen Jesu” hatten. Folglich wird ..

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altgriechisch nárthäs: Kästchen Der Narthex bezeichnet die westliche Vorhalle der frühchristlichen Basilika. Im Mittelalter wurde mit dem Begriff auch die abgeschlossene Vorhalle hinter dem Haupteingang bezeichnet. Liegt der Narthex quer zur Ostwestrichtung, ist er mehrere Joche tief. Der Narthex hatte unterschiedliche Funktionen. Hier wurden Taufen und Trauungen durchgeführt und auch das Sakrament der Beichte gespendet. ..

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griechisch ecclesia: die Herausgerufenen Das griechische Wort bezeichnet in der Septuaginta das Volk Gottes, also Israel. Da auch die Christenheit Volk Gottes ist, darf sie mit Fug und Recht den Titel für sich beanspruchen. siehe Ecclesia und Synagoge Tags: Ecclesia, Gemein..

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Eine Basisgemeinde ist eine Gruppe von Christen, die – oft ohne Priester – ein gemeinsames christliches Leben auf der unteren kirchlichen und gesellschaftlichen Ebene (»Basis«) anstrebt. Zum Leben einer Basisgemeinde gehört nicht nur die gemeinsame Bibellesung und ihre Übersetzung in das Alltagsleben, sondern auch die gegenseitige Hilfe, um in sehr armen Verhältnissen – etwa in ..

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Die Monophysiten sind Anhänger des Monophysitismus. Damit wird eine theologische Position innerhalb des christologischen Streites im 5. und 6. Jahrhundert bezeichnet, nach der es in der Person Christi nur eine, nämlich die göttliche Natur gebe; der Mensch Jesus habe sich in den göttlichen Christus verwandelt. Damit wurde der inzwischen in der Kirche entstandenen Lehre von ..

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Volle, höchste und universale Gewalt des Papstes, die in der umstrittenen »Dogmatischen Konstitution Pastor aeternus« des Ersten Vatikanischen Konzils (1870) niedergelegt und vom Zweiten Vatikanischen Konzil bestätigt wurde. Ausgehend von der unmittelbaren Verleihung der Vollmachten durch Christus an Petrus, „den er an die Spitze der übrigen Apostel gestellt hat“, übt der Papst dieses Amt aus. ..

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Zu den wohl berühmtesten römischen Bauwerken der Antike gehört die Engelsburg in Rom. Diese Festungsburg war während der vergangenen Jahrhunderte immer wieder Zufluchtsort verschiedener römischer Päpste. Doch eigentlich wurde der Bau ursprünglich als Grabmal unter Kaiser Hadrian um 130 n. Chr. erbaut. Der Kaiser der Antike wollte für sich und seine Nachfolger ein Mausoleum errichten, ..

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Deutsches Priester-Kolleg in Rom, zum Studium für Diözesanpriester „aus den vom Glauben gefährdeten Gebieten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“. 1552 auf Drängen von Ignatius von Loyola und Kardinal Giovanni Morone von Papst Julius III. genehmigt und den Jesuiten zur Betreuung übergeben. 1580 vereinigte Gregor XIII. das Collegium Germanicum mit dem Collegium Hungaricum zum »Pontificium ..

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Sommerresidenz der Päpste (siehe Papst) in der Provinz Latium, oberhalb des Albaner Sees, ca. 30 Kilometer südwestlich von Rom. Das ca. 50 ha grosse Territorium liegt im Gebiet der „Castelli Romani“, der Sommervillen der reichen römischen Familien. Der Komplex von drei Villen, ursprünglich von Kaiser Domitian erbaut, war dann Adelssitz der Familie Gandolfi. Der heutige ..

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