Tag : Jahwe

Startseite » Beiträge zu dem Schlagwort Jahwe"

In den Nachbarvölkern des alttestamentlichen Volkes Israel war es normal, männliche und weibliche Gottheiten zu haben. So wurde Astarte verehrt, die Göttin der Fruchtbarkeit, und der männliche Baal, der wichtigste Konkurrent für den Gott der Bibel. Das Judentum war anders. Sein Gott, Jahwe, war weder Mann noch Frau und durfte nicht in Bildern dargestellt werden. ..

Weiter lesen

Midian war der Name einer gebirgigen Wüstenlandschaft nordöstlich des Golfs von Aqaba. In Gen 25,2 werden die dort lebenden nomadischen Stammesverbände (siehe Nomaden) als Nachkommen Abrahams und seiner Nebenfaru Kethura bezeichnet. Einiges deutet darauf hin, das die Verehrung Jahwes in dieser Region seinen Ursprung hat (Ex 3,1; Ri 5,4). Mose war mit einer Midianiterin verheiratet ..

Weiter lesen

In fast allen Religionen finden sich in Offenbarungsreden Selbstvorstellungen des sich Offenbarenden in Ich-Redeform (z.B. Gen 17,1). In Anlehnung an die alttestamentliche Offenbarungsformel, mit der sich Jahwe als alleiniger Herr der Geschichte offenbart (Ex 20,1; Jes 43,11; Jes 51,12) sind die Ich-bin-Worte Jesu im Johannesevangelium formuliert. Sie bestehen im Allgemeinen aus der Präsentationsformel (Ich bin ..

Weiter lesen

Elohim ist ein semitisches Wort, das in der späteren Zeit jene Bedeutung annahm, die in der deutschen Sprache dem Begriff »Gott« nahekommt. In früherer Zeit scheint das nicht so gewesen zu sein, denn vermutlich verehrten die Nomaden, bevor sie ins Land Kanaan kamen, einen »Gott (Elohim) meines Vaters« (z.B. Gen 32,10). Später setzten sich die ..

Weiter lesen

Da Juden den Gottesnamen JHWH (Jahwe) aus Ehrfurcht nicht aussprechen, ersetzen sie ihn beim Lesen in der Bibel durch Herr (hebräisch Adonaj). Diese Bezeichnung ist im Judentum Gott vorbehalten. Im Neuen Testament dagegen wird Jesus häufig mit dem Titel »Herr« (griechisch »Kyrios«) angeredet (siehe Christologische Titel). siehe Ich-bin-da Tags: Altes Testament, Bibel, Gott, Herr, Jahwe, ..

Weiter lesen

In Ex 3,1ff fragt Mose Gott nach seinem Namen, als dieser ihm im brennenden Dornbusch erscheint. Gott nennt seinen Namen »Ich bin (für euch) da« (oder »Ich bin, der ich bin« bzw. »Ich werde sein, der ich sein werde.«). Mit diesem Namen wird der Jahwe-Name erklärt: JHWH ist in der hebräischen Sprache, die nur Konsonanten ..

Weiter lesen

Eli

Eli war ein Jahwepriester in Schilo, wo die Bundeslade stand, und zugleich 40 Jahre Richter über Israel. Samuel wuchs bei Eli auf. Als beide Söhne Elis im Kampf gegen die Philister fielen, starb auch ihr Vater (1.Sam 1,1-4,1ff). Der 98-jährige erblindete Mann stürzte rückwärts vom Stuhl und bricht sich das Genick, als er die Unglücksbotschaft ..

Weiter lesen

El

Er ist der Göttervater des kanaanitischen Pantheons. Von diesem bedeutsamen Fruchtbarkeitsgott wurden Prädikate wie König, Hirte, Schöpfer usw. übernommen, um das mit Jahwe Erlebte zu formulieren. Gottesnamen zeigen, dass verschiedene El-Gestalten auf die Nomaden einwirkten. Jakob scheint El verehrt zu haben (vgl. Gen 28,18-22 und Gen 46,1-3: »Ich bin Gott (El), der Gott, deines Vaters«. ..

Weiter lesen

Im Frühjudentum war der Monotheismus bereits eine Selbstverständlichkeit und das Überlegenheitsbewusstsein gegenüber den Götzendienern entsprechend ausgeprägt. Im Volksglaube dominiert eine ziemlich persönliche Vorstellung von Gott als einem thronenden Herrscher. Gott ist einzigartig und absolut. Er darf nicht bildlich dargestellt werden. Der Name Gottes gilt als unaussprechbar, eine direkte Anrede wird vermieden. Die vier Buchstaben JWHW ..

Weiter lesen

Im AT bezeichnet man damit sowohl eine Göttin als auch deren symbolische Darstellung durch einen grünenden Baum oder nur einen Holzpfahl als Gedenkmittel; damit sollte die Fruchtbarkeit, für die die Göttin sorgte, zum Ausdruck kommen (Dtn 16,21). Aschera selbst ist eine im ganzen phönizisch-kanaanitischen Raum verehrte Fruchtbarkeitsgöttin, die als Gattin von Baal verehrt wird. Die ..

Weiter lesen