Tag : Blut

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Für den Orientalen und somit auch für den Menschen des AT bedeutet Tod nicht (medizinisch) den Moment des Sterbens (Exitus), auch nicht (wie in der griechischen Philosophie) die Trennung der Seele vom Leib, sondern den Verlust der Lebenskraft, Vitalität und der Fähigkeit zur Bewegung, den Verlust des Lebensstoffes, des Lebenshauchs, den Gott dem Menschen für ..

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Das Darbringen von Opfern war in der Antike in allen Gebieten des Vorderen Orients üblich. Auch im [AT] und [NT]] wird davon berichtet. Einteilung der Opfer Nimmt man das Opfermaterial als Unterscheidungsmerkmal so lassen sich Schlachtopfer (Dtn 12,17; Lev 4,23; Lev 1,14), Speiseopfer (Lev 2,15, Num 28,4f), Rauchopfer (Ex 30,8) und Trankopfer (Ex 29,40) unterscheiden. ..

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Es handelt sich um einen rituellen Akt, der im Rahmen der Reinigung (Entsündigung) und der Weihe durchgeführt wird. Verwendet wird besonders das Blut von Opfertieren, das entsprechend der rituellen Vorschriften beim Sündopfer mit den Fingern gegen den Vorhang des Heiligtums (Lev 4,6) oder an die Altarwand (Lev 5,9) gesprengt wird. siehe auch Blutbesprengung. Bei der ..

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Das von den Opfertieren bei ihrer Schlachtung gewonnene Blut wird auch über die Menschen, die Angehörigen des Bundesvolkes, und über die bei kultischen Handlungen verwendeten Geräte gesprengt (Ex 29,21 und öfter; dazu Hebr 9,22). Wenn Blut Leben bedeutet und ist, bedarf es dieser reinigenden vom Tod erweckenden Kraft eben gerade dann, wenn einer sein Leben ..

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Im gesamten Vorderen Orient kommt dem Blut eine zentrale Rolle zu wie z.B. im babylonischen Schöpfungsmythos (siehe Enuma elish), in dem das Götterblut bei der Erschaffung der Menschen das wichtigste Material war. In der Bibel hat das Blut auch im Verhältnis von Gott und den Menschen eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. In älterer Zeit galt ..

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Darunter versteht man den Geschlechtsverkehr mit Nächstverwandten. Nach Lev 18,6-18 gehören dazu folgende Beziehungen: Kinder zu Eltern, Kinder zu Geschwistern und Halbgeschwistern, Kinder zu Onkeln bzw. Tanten (väterlicher- wie mütterlicherseits), Schwiegereltern zu Schwiegerkindern, Geschwister zu den angeheiratet Verschwägerten, dann auch der geschlechtliche Umgang mit der Mutter und deren Tochter. Gleichzeitig wird die Heirat mit einer ..

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Der Text in Ex 4,24-26 ist grundlegend für das Ritual der Beschneidung bei jüdischen Jungen. Der Text geht davon aus, dass es Dämonen gibt, die das Leben der Menschen bedrohen. Das Blut hat lebensschützende Wirkung, in dem es den feindlichen Angriff auf das Leben vereitelt. Es wird als Lebensträger der Gottheit (bzw. dem »Dämon) angeboten ..

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