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Ontologie (Buddhismus)


CC-BY  Francesco Ficicchia Nachschlagen

Die buddhistische Lehre vom Sein (siehe Ontologie) gründet auf der Anschauung, dass alles Dasein und alles Leben auf der gesetzmässigen Kooperation flüchtiger Faktoren (siehe Dharma (Buddhismus)) beruht und es somit nichts auf der Welt geben kann, das unabhängig von anderem existiert und ein selbstständiges Eigensein (svabhâvatâ) aufweist. Ein beharrendes Sein hinter allem Seienden, eine ewige Substanz oder Wesenaftigkeit wird demnach abgelehnt. Alle Existenz ist der dauernden Aufeinanderfolge von Werden und Vergehen anheim gestellt. Unbeständigkeit (anityatâ) und Wesenlosigkeit (asvabhâvatâ) sind die Merkmale aller Erscheinungen schlechthin.

siehe Seins-Lehre (Buddhismus), siehe Welt (Buddhismus), siehe Schöpfung (Buddhismus), siehe pratityasamutpada, siehe asvabhavata, siehe Relativismus (Buddhismus), siehe Wirklichkeit (Buddhismus), siehe Kausalität (Buddhismus), siehe Konditionalismus (Buddhismus)

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