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sola fide


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lat.: allein aus Glauben

Die Worte stammen aus der Zeit der Reformation und sind Teil der Rechtfertigungslehre Martin Luther.

Die Anerkennung Gottes kann sich ein Mensch nicht durch gute Werke verdienen. Allein die Beziehung zu Gott im Glauben macht ihn passend vor Gott. Passend sein oder angenommen sein, wird in der Theologie mit gerecht sein übersetzt.

Die katholische Kirche sieht diese Lehre nicht vor. Im 16.Jahrhundert war deshalb der Ablasshandel sehr stark. Die Menschen haben so versucht sich gerecht zu kaufen. Die Kirche hat sie beim Kaufen eines solchen Briefes gerecht gesprochen.
Der Glaubensgrundsatz „sola fide“ sagt allerdings aus, dass diese Aussage der Gerecht-Sprechung nur Gott zu steht.