Taoismus (Philosophie)
Nach dem siehe Konfuzianismus bildet der Taoismus (oder Daoismus) die zweite große Geistesströmung des chinesischen Denkens. Das Wort »Taoismus« kommt von »Tao« (Dao) und bedeutet »Weg« und »Vernunft«…
Nach dem siehe Konfuzianismus bildet der Taoismus (oder Daoismus) die zweite große Geistesströmung des chinesischen Denkens. Das Wort »Taoismus« kommt von »Tao« (Dao) und bedeutet »Weg« und »Vernunft«…
Die Lehre des K’ung Fu-tse (552-479 v.Chr.) [siehe Konfuzius ist die latinisierte Form] zählt zu den einflussreichsten Geistesströmungen der Menschheitsgeschichte. Ihr herausragendes Merkmal besteht in der Hinwendung zum…
siehe Idealismus (1) = Glaube an die Geltung sittlicher Leitbilder; (2) = Philosophische Anschauung, die die Welt und das Sein als Idee, Geist oder Bewusstsein bestimmt und die…
Relativismus = Lehre von den wechselseitigen (relativen) Beziehungen und der nicht absoluten Erkenntnis. Aufgrund der Vorstellung von der Unbeständigkeit und Vergänglichkeit aller Phänomene, der Zurückweisung von festen Substanzen,…
(chin.) = »Nicht-Tun« , Begriff der chinesischen Philosophie. Gemeint ist das natürliche und absichtlose Handeln, das sich durch eine Haltung des Nicht-Ergreifens der jeweiligen Situation anpasst und letztlich…
Weltentstehung, Weltlehre siehe Kosmologie (Buddhismus), siehe Schöpfung (Buddhismus), siehe Wirklichkeit (Buddhismus), siehe Ontologie (Buddhismus), siehe Nihilismus (Buddhismus), siehe Kausalität (Buddhismus), siehe Konditionalismus (Buddhismus), siehe Ursache und Wirkung (Buddhismus)
Erkenntnistheoretische Lehre, bei der nicht von der selbstständigen Ursache eines Ereignisses, sondern von der Gemeinsamkeit seiner Bedingungen ausgegangen wird. Im Buddhismus tritt der Konditionalismus an die Stelle der…
Kausaler Zusammenhang, Ursächlichkeit. Der Buddhismus geht nicht von in sich isolierten (Einzel-)Ursachen aus, sondern von wechselseitig sich beeinflussenden Voraussetzungen und ersetzt den Begriff der Ursache (lat. causa) durch…
Liebe oder Güte (Sanskrit: maitrî; Pâli: mettâ) ist eine der herausragendsten Tugenden des Buddhismus. Sie ist die aus der Einsicht in die universale Verwobenheit aller karmisch (siehe Karma)…
Die buddhistische Lehre vom Sein (siehe Ontologie) gründet auf der Anschauung, dass alles Dasein und alles Leben auf der gesetzmässigen Kooperation flüchtiger Faktoren (siehe Dharma (Buddhismus)) beruht und…