Tag : Mensch

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Der Ursprung der Evangelistensymbole reicht zurück bis in den babylonischen Mythos. Die vier Astralgötter Nergal = Flügellöwe, Marduk = Flügelstier, Nabu = Mensch und Mimurta = Adler, stellen Symbole göttlicher Macht dar. In einer Vision schaut der alttestamentliche Prophet Ezechiel (vgl. Ez 1,1-14) die Herrlichkeit Gottes in diesen vier Lebewesen, wie dies auch die Offenbarung ..

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In der Bibel meint Leib die äußere Erscheinung, den Körper mit seinen Teilen und Gliedern »Sorgt euch nicht…um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt« (Mt 6,25). Aber bei den Semiten – und daher auch in der Bibel- ist der Leib nicht isoliert zu sehen, er ist (gleichermaßen stellvertretend, weil sichtbar) der ganze ..

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Metaphysische Spekulationen über die Herkunft und Beschaffenheit des Menschen haben das indische Denken nie so sehr interessiert. Philosophisch wird allgemein die Auffassung vertreten, dass unsere empirische Sicht des Menschen nicht identisch mit dessen wirklicher Seinsnatur ist. Das essentielle oder wirkliche Selbst (âtman [siehe atman]) des Menschen ist verschieden von den sinnlich wahrnehmbaren Komponenten oder Faktoren, ..

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Nach islamischer Lehre beruht die gesamte Schöpfung (arab. khalaqa) auf einem Willensakt des allmächtigen Gottes (Qur’ân 2:117, 2:164; 3:190, 4:1, 6:1, 13:16; 35:40; 46:4, 85:5ff, 91:1f u.a.). Wie die Bibel spricht auch der Qur’ân (siehe Koran) vom Vollzug der Schöpfung in sechs Tagen (Qur’ân 7:54, 10:3, 11:7 u.a.). Die Geschöpfe zerfallen in verschiedene Kategorien: die ..

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Nach dem Qur’ân (siehe Koran) steht der Mensch (arab. insân) im Mittelpunkt der Schöpfung. Gott hat ihn aus Lehm erschaffen (Qur’ân 3:59, 6:2, 18:37, 22:5) und ihm seinen Geist eingehaucht (Qur’ân 15:29, 32:9). Nach dem Tode wird er zu Gott, dem Erschaffer, zurückkehren und vor seinem Richterstuhl für seine Taten zur Rechenschaft gezogen (Qur’ân 6:60, ..

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Dem Islam ist der Begriff der Nächstenliebe in seiner christlichen Deutung fremd. In ihm stehen Recht und Gerechtigkeit vor Mildtätigkeit und erwiesener Liebesbezeugung. Dennoch wird im Qur’ân (siehe Koran) immer wieder die Barmherzigkeit Gottes (rahma) betont und ist das Gebot der Nachsicht und der vergebenden Gunst auch dem Islam nicht fremd. Wichtiger als Liebe im ..

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Fragen in Bezug auf die Menschenrechte (arab. huq?q al-insân) wurden schon in der Frühzeit des Islam von der Philosophie und Theologie in Gegenüberstellung zu den Rechten der Herrschenden thematisiert. Aus dem Kontakt zu Europa (Französische Revolution) stellte sich vor dem Hintergrund der Aufklärung eine neue Beurteilung der Menschenrechtsfrage. Vorreiter im Prozess einer Angleichung an westliche ..

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samskâra (skt.), [sankhâra (Pâli)] (von sam = zusammen und kr = tun oder machen). Zentraler Begriff der buddhistischen Psychologie, der die im Menschen wirksamen Einprägungen, Eindrücke, Gebilde und Strukturen umschreibt. Samskâra ist eine Bezeichnung für die psychischen Formkräfte (Geistesregungen, mentale Faktoren), Tatabsichten, Triebkräfte und Willensregungen, also für sämtliche willensbedingten Strebungen und Gestaltungskräfte. Neben der aktiven ..

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(skt. manas). Fähigkeit des Erkennens und Urteilens und höchste Form der psychischen Tätigkeit des Menschen. Trotz der hohen Bewertung des Denkens (Einsicht, Erkenntnis) besteht das Ziel dennoch darin, das durch logische Aporien (= Ausweglosigkeiten) eingeschränkte begrifftliche Denken zu überwinden und den Geist frei zu machen für ein Denken des Nichtdenkens, in dem Urteile, Widersprüche und ..

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Vij?ânavâda ( »Bewusstseinslehre« ), auch Yogâcâra genannt. Name der nach der siehe Madhyamaka bedeutendsten Philosophenschule des siehe Mahayana-Buddhismus. Sie ist eine Gründung des Maitreyanâtha (3./4. Jh.) und wurde von dem Brüderpaar Asanga und Vasubandhu (4./5. Jh.) weiter ausgebaut. Die zentrale Lehre des Vij?ânavâda besteht in der Aussage, dass alle Dinge nur als geistige Phänomene bestehen. ..

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