Tag : Fatalismus

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Das Schicksal (arab.= qadar, türk.= kismet = »das Zugeteilte«) ist das dem Menschen von Gott zugeteilte Los. Aufgrund der Überzeugung, dass alles Geschehen durch Gottes Willen vorherbestimmt ist, ist der fromme Muslim geneigt, die Unwägbarkeiten des Lebens passiv und zuweilen auch fatalistisch zu ertragen. Unbesehen der göttlichen Prädestination (Vorausbestimmung) steht der Muslim dennoch in der ..

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Haltung der Ergebenheit in die unabänderliche Macht des Schicksals. Der Buddhismus weist jeden Fatalismus von sich, da dieser auf dem Glauben an eine höhere oder nicht näher bestimmbare Macht beruht und ein nicht frei lenkbares Schicksal als Voraussetzung für unsere Daseinsgegebenheit unterstellt. siehe Pessimismus (Buddhismus), siehe Determinismus (Buddhismus), siehe Prädestination (Buddhismus), siehe Karma (Buddhismus), siehe ..

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Pessimismus = Lebensverneinende Grundhaltung, ohne Erwartungen und Hoffnungen (= Negativismus). Oft wird die buddhistische Lehre vom Leiden (siehe Leiden (Buddhismus)) als pessimistisch bezeichnet. In dieser Kritik sehen die Buddhisten jedoch ein Missverständnis ihrer Lehre. Der Ausdruck »Leiden« bedeutet keinen Weltschmerz, keinen Fatalismus und tristen Pessimismus, sondern die grundlegende Kennzeichnung einer jeden Daseinssituation. Leiden ist eine ..

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Der Buddhismus kennt kein Schicksal im Sinne einer übernatürlichen Vorausbestimmung (Determinismus oder Prädestination). Karma, das Gesetz von Ursache und Wirkung, beruht auf dem Prinzip der verursachenden Bedingung (Konditionalismus). Demnach sind alle Daseinszustände das Resultat gesetzmässiger Verursachungen. Was wir sind oder nicht sind, ist das Ergebnis eigenen Tun und Lassens, nicht durch eine höhere Macht verursacht. ..

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