Tag : Abtreibung

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In der Frage, ob eine Abtreibung erlaubt oder verboten ist, betrachten islamische Gelehrte die Entwicklung des menschlichen Embryos und suchen den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem der Embryo eine Seele von Allah erhält („Zeitpunkt der Beseelung“). Die verschiedenen Entwicklungsstadien des Embryos erblicken manche islamische Forscher bereits im Koran, so etwa in der Sure „Die Gläubigen“: ..

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Im Islam erfahren Kinder eine ausgesprochene Wertschätzung: „Vermögen und Söhne sind Schmuck des diesseitigen Lebens“, heißt es in Sure 18:46. Kinderreichtum garantiert den Fortbestand der Umma, der Gemeinschaft aller Muslime. Familienplanung und Empfängnisverhütung sind grundsätzlich erlaubt, ebenso eine Abtreibung, etwa im Falle einer schweren Behinderung (s.u.). Kinder verdanken sich Gott Über allen Fragen zu Geburt, ..

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Unterbrechung der Schwangerschaft durch einen mechanischen Eingriff (zum Beispiel durch Absaugen) oder Medikamente. Eigen-Abtreibung (durch die Schwangere selbst) oder Fremdabtreibung ist nach Paragraph 218 des Strafgesetzbuches der Bundesrepublik Deutschland strafbar. Straffrei ist der Schwangerschaftsabbruch nach einer Entscheidung des. Bundesgerichtshofes, sofern er nach vorhergehender Begutachtung aus medizinischen bzw. genetischen oder bestimmten sozialen Gründen innerhalb der ersten ..

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Die Empfängnisverhütung stellt im Buddhismus kein religiöses Vergehen oder eine sittlich-moralische Verfehlung dar. Leben entsteht erst mit der Befruchtung der Eizelle im weiblichen Körper, weshalb alle Vorkehrungen, die ihre Verhinderung beinhalten, keine Schädigung eines lebenden Organismus darstellen. Dagegen lehnt der Buddhismus den Schwangerschaftsabbruch ab, weil mit ihm bereits bestehendes Leben genommen wird, so dass die ..

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Aus der Forderung, kein Lebewesen zu zerstören (ahimsâ), weist der Buddhismus den Schwangerschaftsabbruch (Abort) von sich. Nach buddhistischer Auffassung ist der Mensch vom Augenblick der Zeugung an ein lebender Organismus, weshalb die Abtreibung zu einem Tötungsakt wird. Buddhisten verweisen darauf, dass der Mensch nicht rein zufällig, sondern aufgrund karmischer (siehe Karma (Buddhismus)) Verursachung ins Dasein ..

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