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Reinheitsgebot (Judentum)


CC-BY  Heinz-Jürgen Deuster Nachschlagen

Nach jüdischer Vorstellung wird man unrein durch bestimmte Handlungen, Dinge oder Zustände, die dann eine Teilnahme am Kult oder am Leben der Gemeinschaft verhindern (siehe Unreine Tiere).
Die AT-Propheten und Jesus wendeten sich gegen die bloß äußere Betrachtungsweise aus formalen Gründen, sondern wiesen auf die innere, sittliche Reinheit hin (siehe Mk 7,1-23 oder Lk 7,36-50).
In Mk 2,13-17 sagt Jesus, dass man nicht unrein wird durch eine Tischgemeinschaft mit Sündern, sondern durch das eigene Handeln und Tun.