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Pfingstereignis


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(Apg 2, 1-13). Das Pfingstereignis wird auch als Pfingstwunder oder Pfingstgeheimnis bezeichnet. Diese Geschichte sollte wie viele biblische Geschichten nicht als historische Ereignisse betrachtet werden, sondern als Glaubensaussagen.

Die Jünger, die nach dem Tod Jesu niedergeschlagen waren, hatten anschließend Erscheinungen von Jesus, die ihnen neuen Mut machten. Mit der Himmelfahrt Christi enden diese Erscheinungen. Jetzt erfuhren aber die Jünger die Nähe Gottes durch ein Erlebnis, das aus ihnen überzeugte Vertreter ihres Glaubens wurden, die ohne Furcht von ihrem Glauben anderen Menschen erzählten.

Vom Himmel hörten sie ein Brausen und Feuerzungen gingen auf die Männer nieder mit der Wirkung, dass sie plötzlich in vielen Sprachen reden konnten. Sie gingen auf die Straßen und sprachen die Menschen in ihren eigenen Muttersprachen an. Die Menschen reagierten unterschiedlich, manche waren ergriffen und hörten zu und andere glaubten, die Männer seien betrunken („voll des süßen Weines“).

Von größerer Bedeutung ist sicherlich die Symbolik: „Wer sich vom Geist Gottes treffen lässt, wird aufgerüttelt, wird befreit von Angst; wer begeistert ist, kann nicht schweigen, findet Gehör und wird verstanden.“ Die Jünger erreichten jedenfalls eine rasche Vermehrung der Gläubigen, aus der sich die ersten Christengemeinden bildeten.

http://www.ev-kirche-hallwangen.de/kirche/1aktuel/3wiss/w_pfings.htm#2ereignis