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Keuschheit


CC-BY  Mario Reinhardt Nachschlagen

Unter Keuschheit versteht man das sittlich geordnete Verhalten des Menschen in seiner Sexualität. Es wird von jedem Christen gefordert. Für Eheleute bedeutet Keuschheit in erster Linie, dass sie keine außerehelichen sexuellen Beziehungen haben.
Von Mönchen und Nonnen, die zölibatär leben, verlangt Keuschheit den Verzicht auf die Befriedigung sexueller Wünsche und die Beherrschung anderer leiblicher Begierden. Die Beherrschung leiblicher Begierden soll die Harmonie des Zusammenlebens in der Klostergemeinschaft (siehe Orden) stärken. Letzten Endes kann die Überwindung leiblicher Begierden die Willens- und Glaubenskraft der Mönche und Nonnen stärken und zu größerer Hingabe an Gott führen.