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Karmeliter


CC-BY  Mario Reinhardt Nachschlagen

Bild Die Karmeliter sind eine Ordensgemeinschaft, die im 12. Jahrhundert auf dem Berg Karmel im heutigen Israel entstanden ist. Kreuzfahrer und Pilger hatten sich dort als Einsiedlergemeinschaft niedergelassen, um auf diese Weise mit Gott zu leben. Als große Vorbilder galten ihnen zwei Gestalten der Bibel, der Prophet Elija und die Gottesmutter Maria. Beide hatten sich von Gott ansprechen und in seinen Dienst berufen lassen. Die Karmeliter tragen eine schwarze oder braune Tunika, ein braunes Skapulier und einen weißen Radmantel.

Im Laufe seiner Geschichte hat der Karmelitenorden, nicht zuletzt durch seine Heiligen (wie z.B. Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz, Edith Stein) wichtige Beiträge für eine christliche Spiritualität geleistet, die noch heute vielen Menschen Orientierung bietet.

Auch in unserer Zeit bemüht sich der Orden, der inzwischen in der ganzen Welt verbreitet ist, um die Einheit von Kontemplation und Seelsorge, um den Menschen den lebendigen Gott nahe zu bringen. So übernehmen sie verschiedenste Aufgaben in Pfarreien, Krankenhäusern und Altenheimen, in der Exerzitienarbeit, der Beichtseelsorge und der geistlichen Begleitung von Menschen.

Weitere Informetionen finden sich auf der Internetseite der Karmeliter in Deutschland.