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Brigham Young


CC-BY  Heinz-Jürgen Deuster Nachschlagen

Bild Brigham Young wurde am 1.6.1801 in Witingham (Vermont) geboren. Er war der zweite Präsident und Prophet der Mormonen und stand seit 1844 an der Spitze der Gemeinschaft. Zwischen 1845-47 leitete er die Übersiedlung an den Großen Salzsee (Salt Lake) und gründete dort den Mormonenstaat. Er starb am 29.8.1877 in Salt Lake City.

Biographische Angaben

Drei Jahre nach seiner Geburt siedelte die Familie nach New York um. Dort lebte Brigham Young bis zu seinem 16. Lebensjahr. Mit 16 Jahren verließ er schließlich das Elternhaus, zog umher und verdiente sein Geld als Tischler, Maler und auch als Farmer. Im Jahre 1824 heiratete er und zog 1829 mit seiner Familie nach Mendon (New York), in die Nähe von sich gerade bildenden Mormonengruppen. Dort trat er 1832 Joseph Smiths neuer Kirche bei.

Brigham Young engagierte sich von Beginn an sehr aktiv in der Gemeinschaft der Mormonen und im missionarischen Dienst für die Gemeinschaft. Darum wurde er 1835 zu einem der 12 Apostel der Kirche gewählt und stieg schnell zum ersten Apostel gleich hinter dem Propheten Joseph Smith auf.

1846, nach dem gewaltsamen Tod von Joseph Smith (1844) und auf Grund anhaltenden Verfolgungen der Glaubensgemeinschaft, verließ er mit zahlreichen Glaubensbrüdern die USA und führte die Mehrheit der Mitglieder der Kirche in das damals noch zu Mexiko gehörende Gebiet der Rocky Mountains, das heute Utah heißt. Dort gründete er am Großen Salzsee die Stadt Salt Lake City. Dort wurde Young auf Grund seiner Führung zum neuen Präsidenten der Bewegung gewählt.

1849 wurde Utah formal als Staat anerkannt und US Präsident Filmore ernannte Young zum Gouvaneur. Bis 1857 hatte er das Amt inne, bis ein Streit mit dem Präsidenten Buchanan ihn zum Rücktritt zwang. Young blieb aber bis zu seinem Tod 1877 der Führer der Mormonen.