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Ungläubige (Islam)


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In der mekkanischen Offenbarungszeit beurteilt Mohammed die Schriftbesitzer – Christen, Juden, Zoroastrier, Sabäer-, durchaus positiv. In der medinensischen Zeit ändert sich dies dramatisch. Jetzt werden die Christen zu Ungläubigen. Sure 5:72 „Ungläubig sind, die sagen: ‚Siehe, Gott ist Christus, Marias Sohn‘ „. Auch wegen des Prinzips der Abrogation ist die medinensische Einstellung heute bestimmend. Khoury schreibt dazu: „Es gibt eine extreme Position, die das Gespräch und die freundliche Beziehung zu den Christen als unzulässig ablehnt. Diese Haltung herrscht heute bei den breiten Massen der islamischen Ländern, denn sie betrachten die Christen durchweg als Ungläubige (kuffar).“

Christenverfolgung 2010
Mohammed in Mekka
Mohammed in Medina

Khoury, Adel Theodor: Der Islam - Sein Glaube, seine Lebensordnung, sein Anspruch, Herder Verlag, Freiburg 1988, S. 224