Tag : Kirchengeschichte

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Unter dem Begriff Urchristentum wurde in der Theologie- und Kirchengeschichte lange Zeit die Gemeinschaft der ersten Christen und ihre Glaubenslehre verstanden. Inzwischen hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass es bereits in den ersten Jahrzehnten nach Jesu Tod verschiedene Strömungen gab, die zum Teil unterschiedliche Auffassungen von „Glauben“, „Erlösung“ und dem „Wesen Jesu“ hatten. Folglich wird ..

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Das Wormser Konkordat ist ein am 23. September 1122 in Worms geschlossener Vertrag zwischen Kaiser Heinrich V. und Papst Calixtus II. Es beendete 1122 den jahrzehntelang währenden Investiturstreit zwischen weltlicher und geistlicher Gewalt. Heinrich V. verzichtete auf die Investitur, nicht aber auf seine Anwesenheit und möglicher Einflussnahme im Falle von Pattsituationen (also bei gleicher Stimmenzahl) ..

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Kichenstaat nennt man das mittelitalienische Herrschaftsgebiet der Päpste vom 8. Jahrhundert bis 1870, ausgehend vom privaten Grundbesitz der Kirche in Rom, der durch Schenkungen erweitert wurde (besonders die Pippinische Schenkung im 754 und die Erbschaft der Mathildischen Güter in Mittelitalien 1115). Der Kirchenstaat schrumpfte ab dem 13. Jahrhundert von Ausnahmen abgesehen zusammen und wurde 1870 ..

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Gelasius kam 483 in die Kanzlei von Papst Felix II. und wurde dessen wichtigster Ratgeber. 492 übernahm er selbst das Amt des Papstes. Er war einer der ersten Päpste, der mit der Zwei-Schwerter-Theorie die Parität von Papsttum und weltlicher Macht geltend machte, dies gegenüber Kaiser Anastasius nachdrücklich vertrat und so den Grund legte für die ..

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Der heilige Benedikt hat nach der Überlieferung zwischen 480 und 547 in Italien gelebt und gewirkt. Geboren in Nursia zog es ihn nach einigen Jahren des Studiums in Rom in die Einsamkeit. Er gründete das Kloster Monte Cassino. Von seinem Leben berichtet Papst Gregor der Große im 2. Buch der Dialoge, das die älteste und ..

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Der Soldat Georg (griechisch »Bauer«) erlitt um 303 in Anatolien das Martyrium (siehe Märtyrer). Der Legende nach soll er eine Prinzessin vor dem Opfertod gerettet haben, indem er den Drachen, dem sie dargebracht werden sollte, tötete. Später heiratete er die Prinzessin und war an ihrer Seite König über ihr Reich. Als Drachentöter wurde Georg wie ..

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Er übte sein Amt während der Regierungszeit Kaiser Konstantins des Großen (306-337) aus. Als erster Papst nach der sogenannten Konstantinischen Wende hat er die Kirche neu aufgebaut und daher dem Altjahresabend seinen Namen gegeben. Durch den Übertritt des römischen Kaiser Konstantins des Großen zum Christentum und dem – in Folge – im Jahre 313 erlassenen ..

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Johannes Paul II.war der 264. Papst in der Geschichte der katholischen Kirche. Sein Pontifikat dauerte vom 16. Oktober 1978 bis zum 2. April 2005. Er war der Papst mit der längsten historisch belegbaren Amtszeit nach Pius IX.. Karol Woityla, so der bürgerliche Name des Papstes, wuchs in einem tiefgläubigen Elternhaus auf. Mit neun Jahren verlor ..

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Die Theologen der ersten Jahrhunderte der christlichen Entwicklung nennen wir Kirchenväter. Sie haben entscheidend zur Entwicklung der christlichen Lehre beigetragen. Als letzter Kirchenvater des Westens gilt Isidor von Sevilla (gest. 633), als letzter Kirchenvater des Ostens Johannes von Damaskus (gest. um 750). Die Mehrzahl der zu Kirchenlehrern ernannten Theologen sind Kirchenväter. Tags: Kirchengeschichte, Kirchenväter..

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Protestantischer Theologe (1886-1965), der als junger Dozent den Kreis der »religiösen Sozialisten« mitbegründete, zu dessen führendem Vertreter er wurde. Aus diesem Grund musste er 1933 seinen Lehrstuhl in Frankfurt a.M. aufgeben. Er emigrierte in die USA, wo er bis zu seinem Tode, zuerst in New York, dann in Harvard lehrte. Gott verstand er als »das, ..

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