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Romantik


CC-BY  Rolf Hartmann Nachschlagen

Der Name Romantik stammt von »romantisch«, einem Wort, das im 17. Jh. in England gebildet wurde und ursprünglich so viel bedeutet wie »im Roman«, d. h. fantastisch, abenteuerlich. Dann wurde er auf das Bild einer Landschaft bezogen, die das Gemüt anspricht.

Im 19. Jahrhundert ist der Begriff zur Bezeichnung für eine Natur- und Kunstauffassung geworden, die das Gefühl betont. Der Mensch fühlt sich dabei persönlich hingezogen zur Natur und erlebt sie oftmals als Spiegel seiner eigenen Seele. Von der Romantik wurden vor allem die Stadtbewohner erfasst; die Landbevölkerung, vor allem die Bauern, die täglich in der Natur arbeiteten, hatten ein nüchterneres Verhältnis zur Natur.

Die Landschaftsmalerei war für die Künstler der Romantik ein beliebtes Thema. Dabei stellten sie die Natur sowohl lieblich als auch gewaltig dar (Sonnenauf- und -untergänge, Gewitter, Nebel). Immer aber sollte der Mensch die Natur als etwas Erhabenes und Ehrfurchtgebietendes empfinden.

Hinweis:
Dieser Artikel ist mit freundlicher Genehmigung dem Unterrichtswerk Reli 8 entnommen.

Kösel-Verlag München